Die Klauseln müssen auch transparent sein, und je belastender die Klausel ist, desto deutlicher muss sie der anderen Partei zur Kenntnis gebracht werden. AGB müssen so klar sein, dass die andere Partei alle Rechte und Pflichten aus dem Vertrag verstehen kann. Ist eine Klausel unklar und ist ein Rechtsstreit entstanden, so wird die Streitschlichtungsbehörde (in der Regel die Gerichte) die für den Nutzer am wenigsten günstige Auslegung prüfen. Wenn die Klausel nach dieser Auslegung für die andere Partei übermäßig belastend wäre, wird sie als unfair angesehen und ist nicht durchsetzbar. • 179 Haftung des Bevollmächtigten ohne Vollmacht des Vertreters (1) Eine Person, die einen Vertrag als Bevollmächtigter abgeschlossen hat, ist, soweit sie die Autorität ihres Vertreters nicht nachweist, gegenüber der anderen Partei verpflichtet, die Erfüllung oder entschädigung (nach der Wahl dieser Partei) zu bewirken, wenn der Auftraggeber sich weigert, den Vertrag zu ratifizieren. (2) Wenn der Bevollmächtigte nicht von der fehlenden Autorität des Bevollmächtigten wusste, ist er nur verpflichtet, den Schaden zu kompensieren, den die andere Partei durch die Berufung auf die Autorität des Vertreters erleidet, jedoch nicht über die Höhe der Zinsen, die die andere Partei an der Wirksamkeit des Vertrags hat. (3) Der Bevollmächtigte haftet nicht, wenn die andere Partei von der fehlenden Autorität des Bevollmächtigten wusste oder hätte davon wissen müssen. Der Bevollmächtigte haftet auch nicht, wenn er über eine begrenzte rechtskräftige Zuständigkeit verfügt, es sei denn, er handelt mit Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters. Auch ohne Beachtung der in den Abs. 305 Abs. 1 und 2 beschriebenen Anforderungen wird aufgenommen, wenn die andere Vertragspartei mit ihrer Anwendbarkeit einverstanden ist: Der deutsche Gesetzgeber nennt konkrete Beispiele für missbräuchliche Vertragsklauseln (ss 308 und 309 BGB), die hauptsächlich für Geschäftsverträge mit Verbraucherschutzverträgen gelten. So ist es beispielsweise nicht möglich, jegliche Haftung, Haftung für grobe Fahrlässigkeit oder Haftung für Tod oder Körperverletzung, die durch Fahrlässigkeit verursacht wurde, auszuschließen und jegliche Klausel, die dies zu versuchen versucht, ist nichtig. Klauseln, die eine Verkürzung der gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren vorgeben, sind ebenfalls verboten.

Kommt der Schuldner nicht oder nicht vertragsgemäß nach oder verstößt er gegen Schutzpflichten bei der Erfüllung, sieht das deutsche Recht ein gesetzliches Rücktrittsrecht vor. Verpflichtungen können an Dritte abgetreten werden, auch ohne vorherige Zustimmung, es sei denn, es besteht eine Vertragsklausel, die eine solche Zustimmung verlangt. Leistungsausfall, der von einem Subunternehmer verursacht wird, wird jedoch von der Hauptgesellschaft im Verhältnis des Hauptunternehmens zum Auftraggeber als Leistungsausfall behandelt. Jede Fahrlässigkeit des Subunternehmers wird der Hauptgesellschaft zugeschrieben.